Fakten zum Bundeskongress

Entstehung und Entwicklung

  • Der Bundeskongress findet seit 1991 jährlich statt und hat sich zu einer der wichtigsten Fortbildungs- und Netzwerkveranstaltungen für Feuerwehrfrauen in Deutschland entwickelt.  
  • In den frühen Jahren lag der Schwerpunkt vor allem auf dem Erfahrungsaustausch von Frauen in einer damals noch stark männerdominierten Feuerwehrwelt. Heute umfasst das Programm fachliche, technische und persönliche Weiterbildung auf hohem Niveau.  

 

Wachstum der Veranstaltung

  • Die Teilnehmerzahlen sind kontinuierlich gestiegen. Während die Kongresse zunächst vergleichsweise klein waren, nehmen heute regelmäßig 150 bis über 200 Feuerwehrfrauen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland teil.  
  • Die Veranstaltung zieht Teilnehmerinnen aus Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren sowie aus verwandten Organisationen an.  

 

Fachliche Bedeutung

  • Der Bundeskongress gilt inzwischen als hochkarätige Fortbildungsveranstaltung mit einer Kombination aus:
    • Fachvorträgen
    • praktischen Übungen
    • technischen Workshops
    • Führungskräftetrainings
    • Themen zu Resilienz, Kommunikation und Gleichstellung.  
  • Typische Workshop-Themen waren in den letzten Jahren unter anderem:
    • Atemschutz-Notfalltraining
    • Technische Hilfeleistung
    • Waldbrandbekämpfung
    • Höhenrettung
    • Krisenmanagement
    • Türöffnung
    • Vorbeugender Brandschutz.  

Bedeutung für Frauen in der Feuerwehr

  • Der Kongress hat wesentlich dazu beigetragen, die Sichtbarkeit von Frauen im Feuerwehrwesen zu erhöhen und ein bundesweites Netzwerk aufzubauen.  
  • Er fördert gezielt:
    • Nachwuchsgewinnung
    • Führungskräfteentwicklung
    • fachliche Qualifizierung
    • Austausch zwischen Generationen und Feuerwehrarten.  
  • Das Motto des Netzwerks lautet heute: „Stark. Engagiert. Vernetzt.“ 

 

Historische Entwicklung in drei Phasen

1991–2000

  • Schwerpunkt auf Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Feuerwehr.
  • Erfahrungsaustausch über Akzeptanz, Ausbildung und Integration in den Einsatzdienst.  

2001–2015

  • Ausbau zu einer bundesweiten Fortbildungsveranstaltung.
  • Zunehmend technische und einsatztaktische Themen sowie Führungskräfteentwicklung.  

2016–2026

  • Professionalisierung mit zahlreichen Fachworkshops, internationalen Gästen und starker Medienpräsenz.
  • Themen wie Waldbrandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Resilienz, Öffentlichkeitsarbeit, Diversität und Führung. 
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